Pasteups schnibbeln
24. Juli 2017

Linoldruck

 
 

Bei meiner 3 Städtetour im Jahr 2015 war ich in Leipzig bei dem Künstlerbedarfsladen Bösner. Das ist natürlich das Schlaraffenland für diejenigen, die sich gerne kreativ beschäftigen. Allerdings hatte ich an der Kasse doch auch Glück, da sie nur an an Personen mit Gewerbe verkaufen. Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich das erst kurze Zeit vorher angemeldet.

Nun konnte ich natürlich nicht gehen ohne mir was in den Einkaufskorb zu legen. Neben den feinen Stiften, die ich zum zeichnen meiner Mädchen verwende, habe ich mir noch 2 Linolplatten sowie ein Messerset, mit dem man die Platten bearbeiten kann, gekauft.

Jetzt ist 2 Jahre später und ich bin krankheitsbedingt 2 Tage ans Sofa gebunden. Da ich aber keine Lust mehr auf Dokumentationen schauen hab und ich ich vor lauter nichtstun unruhig werde, sind mir die Linolplatten eingefallen. Nach ca. einer 3/4 Stunde, in Umzugskisten im Studio wühlend, hab ich die Platten und Messer dann endlich gefunden gehabt.

Der Idee war ein Stempel, den ich zum aufhübschen der Verpackungen meiner banam Produkte verwenden möchte, herzustellen.

Und es ist so einfach… mit dem Bleistift das zu druckende Motiv auf einen weissen Zettel zeichnen… Abdruck auf die Linolplatte drücken… vorsichtig und sauber den nichtdruckbaren Bereich entfernen und fertig ist die Druckplatte. In meinem Fall der Stempel.

Das ganze hat so unglaublich Spass gemacht, dass ich das Thema auf jeden Fall zeitnah weiter verfolgen werde.








27.07.2017 UPDATE
Und heute, einen Tag später, habe ich direkt den nächsten Stempel umgesetzt.
 
 
Auch den möchte ich beim Verpacken meiner Bilder verwenden. Zum ausschneiden war das wirklich eine Herausforderung. Ein Schnitt zu weit oder daneben und das Druckbild ist kaputt. Gleiches spiel wie beim Zeichnen...

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